Erzengel Gabriel heute

Erzengel Gabriel heute  


Meine Geliebten

Sei auf das Allerherzlichste willkommen in der Ordnung deines heutigen Tages. Es sei dir hier in Erinnerung gebracht, dass es dein freier Wille ist, dir eine jede beliebige Ordnung zu glauben.
Es sei dir in Erinnerung gebracht, dass ein jeder deiner Versuche, eine Ordnung zu finden, welche dir Leben bringt, welche dir Freude bereitet, nur dann gelingt, wenn es diese Ordnung ist, welche du selbst bist.
Ja, du kannst es als Metapher sehen, dass du so geschaffen wurdest, einen bestimmten Platz einzunehmen. Einen Platz, welcher dir Freude beschert. Einen Platz, an dem du deiner Liebe deinen unverwechselbaren Ausdruck verleihen kannst.
In der Kommunion des Heiligen Geistes mit allen deinen Geschwistern, um diese Freude zu teilen. Indem ihr Anteil habt an der Freude eines jeden, als wäre es die eigene Freude.
So gehen wir heute hin, dir die Ordnung deines Schöpfers in Erinnerung zu bringen. Als ein Geschenk. Ein Geschenk, welches eine grosse Vorbereitung benötigte.
Dessen Ankunft deine Bereitschaft, dass von dir gewürdigt wird, es als ein Geschenk deines himmlischen Vaters anzunehmen, voraussetzt. Weil es dir nur den Wert haben kann, welchen du diesem Geschenk gewährst.
Das Wohlwollen, die Ehre, die Wertschätzung, die Dankbarkeit und die Freude, dass dir dieses Geschenk dargebracht wird.
Von deinem himmlischen Vater selbst. Es ist sein Geschenk und ich darf dir der Bote sein.
So ist es meinerseits ein Liebesdienst, welcher mich mit der allergrössten Freude und Dankbarkeit erfüllt. Es ist mir eine Freude und eine Ehre, dir dieses gewaltige Geschenk zu bringen.
Und ich sage es dir allsogleich, um dir eine Enttäuschung zu ersparen. Heute bereiten wir dich auf den Empfang dieses Geschenks vor.
Damit du es dir morgen richtig anheimstellen kannst. Es ist nichts Geringeres, als die zukünftige Basis deines Lebens. So du es als solches anzunehmen, deine Bereitschaft aufbringen willst.
Es geht um nichts weniger, als dass du deine Art zu glauben, wo du stehst, aufzugeben bereit bist, um sie durch die Wahrheit zu ersetzen.
Ja, es geht ganz einfach darum, dir in Erinnerung zu bringen, wo du stehst. Wo dein Standpunkt ist.
In einer ganz grundsätzlichen Art und Weise. Du glaubst, dass du da stehst, wo deine Füsse sind. Das ist in der Art, es so zu beschauen, durchaus so, dass es sich so vorstellen lässt, dass es sich so zeigt.
Jedoch, geht es um eine viel grundsätzlichere Art und Weise, wie du dich stehen siehst. Da du ja nicht da stehst, wo deine Füsse sind.
Weil du dich ja bildlich so glaubst, als dass du neben den Schuhen stehst. So, dass du nicht dastehst, wo deine Füsse sind.
Und das ist deine Grundlage im Leben. Du bist permanent im Vermeinen, dass du nicht da sein solltest, wo du bist.
Dass du als wie gestrandet bist. Gar auf dem falschen Stern gelandet und gestrandet. Als ob du ganz in der Fremde bist.
Und die vielen Versuche, deine Heimat zu finden, haben dich immer wieder an den gleichen Punkt gebracht.
Dass du dich, egal, an welchem Ort du dich hingestellt hast, immer wieder im gleichen Befinden vorgefunden hast.
Dass du, zur falschen Zeit, am falschen Ort, gelandet bist. Da, wo es so unpassend ist, dass du den Drang hast, dich allsogleich wieder von da zu entfernen, zu flüchten.
Doch wohin solltest du flüchten wollen. Du warst doch schon an so vielen Orten. Du bist doch schon von so vielen Orten geflüchtet.
So, dass du dich nicht einmal mehr erinnern kannst, je an einem Ort gewesen zu sein, welcher dir wirklich und wahrhaftig eine Heimat war.
So, wollen wir dich heute vorbereiten, dass du morgen dieses Geschenk annehmen kannst.
Dieses Geschenk, welches dir eine Basis geben wird, dass du stehen kannst. Dass du nicht mehr im Glauben sein musst, dass du zur falschen Zeit am falschen Ort bist.
Doch, es ist eine unabdingbare Notwendigkeit, dass du diesen Glauben gehen lässt. Dorthin, wo er hergekommen ist.
So, dass dieser Glaubenssatz, dass du zur falschen Zeit am falschen Ort bist, in die Bedeutungslosigkeit zurückkehren darf. Dorthin, wo er herstammt.
Heute ist es an der Zeit, dass du die Bereitschaft dafür aufbringst. Die Bereitschaft, dass du diesen Glaubenssatz morgen fahrenlassen wirst.
Dorthin, wohin es ihm dann beliebt, zu gehen. Wenn du ihn hast gehenlassen. Ihm dankbar dafür bist, was er dir war.
Und dieses ist wichtig, heute zu beschauen. Weil es ja nicht so ist, dass du diesen Glaubenssatz, welchen du schon so lange Zeit bei dir hattest, noch benötigst, auf deinem Weg.
Diesen Glaubenssatz, welcher dich gar manches deiner Leben nicht nur begleitet hat.
Mehr denn, dich getrieben hat. Du warst immer ein Getriebener, eine Getriebene, ein Getriebenes. Ja, als Mensch, als Tier und in ganze anderen Formen.
Stets war dir dieser Gedanke in treuer Begleitung. Selbst das grösste Unheil wird als ständige Begleitung zu einer Gewohnheit.
Und weil du so sehr im Mangel deiner selbst bist, dir selbst so sehr ermangelst, ist dir sogar das Unheil willkommen, als ein Ersatz für den Mangel, die Leere.
So, ist es dieser Gedanke, welcher heute beschaut werden will. So, dass du dir einen grossen Dienst erweisest, wenn du gut überlegst, wie du diesen Glaubenssatz in dein Leben eingebaut hast.
Als welche Bausteine er dir den Boden bildet. Dieser skurrile Boden, welcher dir immer das Empfinden gibt, dass deine Schuhe nicht da sind, wo deine Füsse stehen.
So bedenke, dass du ja nie das Gefühl hast, zuhause zu sein. Dein Zuhause ist ja die Liebe. Und da, wo du bist, ist ja die Vorstellung, wie es wäre, wenn die Liebe nicht da wäre.
So, dass du Angst hast. Ja, in einer gewaltigen Unruhe bist, du könntest vergessen, nach Hause zu gehen. Und dann für immer da verbleiben, wo du bist. Da, wo du unbedingt wegwillst. Weil du da ja nicht einmal Schuhe an den Füssen hast. Weil du permanent neben den Schuhen stehst.
Doch ich sage dir, morgen darf es ganz anders werden. Wenn du dein Geschenk annehmen willst.
Jedoch, ich sage dir, es ist ein gewaltiges Geschenk, es ist nichts weniger als die Basis deines Lebens.
Doch dieses Geschenk kannst du nicht horten. Weil du es verlierst, wenn du dann diesen Boden unter den Füssen hast.
Und dann noch immer im Glauben bleibst, dass du auch da neben den Schuhen stehst. Und ein weiteres Mal davonrennst.
In Panik, kopflos mit weinenden Augen, davonrennst. Ohne zu überlegen. Alles zurücklassend. Einfach weg.
Weil du im Glauben bist, dass du dich maximal verirrt hast. Und in Gefahr bist, nach Hause zu wollen. Dass du Angst hast, zu vergessen, dich aufzuraffen und nach Hause zu gehen.
Dass du für immer hier verbleibst. Hier und jetzt, wo du doch glaubst, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein.
Verirrt und gestrandet. In der Hoffnung, dass du abgeholt wirst. Von jemandem, der weiss, wo du zuhause bist. Weil du es vergessen hast.
Und so wirst du morgen dein Geschenk erhalten. Den Boden unter deine Füsse. So, dass du wieder standfest in deinem Leben stehen kannst.
Dass du zur Ruhe kommen kannst. So, dass dich dein Frieden endlich einholen kann. Dann, wann du ihm nicht mehr enteilst.
Dann, wenn du dich entscheiden hast, deinen Glaubenssatz in die Bedeutungslosigkeit zu entlassen. Den Glaubenssatz, dass du neben den Schuhen stehst.
Mit dem Glauben, dass du jetzt enteilen musst, weil du sonst hier verbleibst. Hier, wo nicht dein Zuhause ist.
So beschaue im heutigen Tag einfach diese Gedanken. Und siehe einfach deine Angst, welche dich befällt.
Wenn sie gar zu gross ist, so atme langsam und tief durch, bedanke dich liebevoll bei deinem Herz und gebe ihm deine Liebe als Dank für einen jeden seiner Herzschläge.
Auch, wenn es dir im Moment gar viel der Dankbarkeit erscheinen mag. In kurzer Zeit. Wo dein Herz doch in dieser Aufregung schlägt.
So gehe es, soweit es geht, in Ruhe und Gelassenheit an. Bedenke, dass dir die Lösung, die Erlösung von diesem Drang, schon morgen zu deinem Geschenk wird.
So du dich morgen entscheidest, dieses Drama nicht mehr zu wollen, sondern dich für das Geschenk entscheidest.
Doch diesen Entscheid musst du noch nicht heute fällen. Du darfst dir morgen zuerst dein Geschenk beschauen und dann abwägen, ob du einen guten Tausch machst.
So, geht es heute wirklich einfach darum, zu beschauen, was dir als Belastung denn abgehen darf.
Beschaue diese Belastung und stelle dir vor, wie sich dieses wohl in deinen vielen vergangenen Leben ausgewirkt hat. Auch dann, als du in einer Art der Verankerung warst. So, dass du nicht wegrennen konntest.
Als wie die Steine in einer Verankerung sind. Oder die Pflanzen. Es ist dir nicht zum Schaden, wenn du deinen Geist soweit öffnest, zu beschauen, welche Art der Verankerung eine jede dir bekannte Lebensform hat.
So gehe heute hin und lebe mit deinen Ängsten, mit deinen Gedanken der Flucht. Es darf dir heute der allerletzte Tag damit sein. Werde dir gut bewusst, was du davon nicht brauchst, wenn etwas Besseres als himmlisches Geschenk zu dir findet.
Aus deiner Erinnerung in dein Bewusstsein. So, dass du, heute gut vorbereitet, morgen genau weisst, was du abgeben kannst, so du dir einen Ersatz dafür bewusstwirst. Amen.

Gott zum Gruss