Erzengel Gabriel heute

Erzengel Gabriel heute  


Meine Geliebten

Sei auf das Allerherzlichste willkommen in diesem, deinem heutigen Tag deiner Unruhe. Er wird dir ein Tag der Ruhe werden, wenn du beginnst, deinen Frieden mit dem Universum zu finden.
Lasse uns heute fortführen, deine Unruhe in den Fokus nehmen. Es ist so, dass du in deinem Inneren diese Unruhe hast. Diese permanente, grundlegende Unsicherheit.
Diese deine Unruhe, welche sich durchaus durch ein Herzklopfen manifestieren kann. Sich zweifellos in körperlicher Wahrnehmung zeigen kann. So, dass die Nervosität dir nicht verborgen bleiben kann.
Ich sage dir, es ist kein Grund dafür da, dass es dir Angst bereitet. Es ist ein uralter Reflex, Fluchtbereitschaft herzustellen, wenn du in eine unbekannte Umgebung oder Situation kommst. Und heute beschauen wir den Grund dafür, warum du in ein Empfinden der Unkontrollierbarkeit kommst und zusehends Situationen gegenüberstehst, in welchen du scheinbar hilflos gegenüberstehst.
Wie du in einer Art darauf reagierst, wie du es nicht gewohnt bist. Wie es sich für dich nicht stimmig anfühlt und du es eigentlich ganz anders gelernt hast, in diesem Leben. Und die Reaktion auch unpassend ist in der Umgebung, in der Gesellschaft deiner Mitmenschen und in der Kultur, in welcher du gerade lebst.
Was dich noch weiter verunsichert, ist der Umstand, dass deine Mitmenschen ebenso unberechenbar reagieren. Ungewohnt sich verhalten, irrationale Dinge von sich geben oder tun.
Ja, es ist durchaus so, als ob eine gewisse evolutionäre Schicht, als ob eine kulturelle Errungenschaft abzubröckeln beginnt. Jedoch, bedenke, dass es auch eine Berechtigung für eine Sichtweise gibt, welche die Perspektive einnimmt, dass es so ist, als ob eine Maske gelüftet wird.
Zu eurem Erschrecken zeigt sich darunter jedoch mehr ein Tier als ein Mensch. Vieles in der Art, wie es nicht mehr sein darf, weil ihr es nicht mehr so haben wollt seit langer Zeit. Jedoch, etwas nicht haben oder nicht sein zu wollen, ohne eine Alternative zu haben, führt zu dem, wie es eben ist. Und dieses ist eine weitere, erfundene Identität.
Und sie wirkt sich als wie eine Zwiebelschicht aus, dass der bisherigen Sicht ein Mantel umgelegt wird, die Bewegungsabläufe dieser Gestalt angepasst werden und eine entsprechende Aufführung angelernt wird.
Eine Gestalt mit einem ausgeprägten Charakter. Ein Charakter, von dem man weiss, was man daran nicht mag. Jedoch erst sehr wenig davon weiss, was man möchte. Und so wurde es schwierig.
Es wurde das Elend des Mangels noch gefördert, das Denken, dass vieles wegmüsste. Es wurde durchaus Gewalt angewendet im Aussen. So ging es in einer Zeit, als die Menschen sich noch sehr in der Art verhielten, wie die grossen Tiere.
Vom Hunger getrieben, sich einfach das Naheliegende sich einverleibten, was zum Stillen des Hungers gerade greifbar war. Mit dem Nachteil, ebenso als Nahrungsquelle Verwendung zu finden.
Erlebnisse in dieser Zeit waren mehr oder weniger auf die Ereignisse der Fortpflanzung und der Nahrungsaufnahme begrenzt. Warum wir diesen Gedanken nun in den Fokus nehmen, hat sehr wohl einen Grund. Es ist ja nicht so, dass du ein Produkt deiner Geschichte bist.
Jedoch, und das ist dein Verhängnis, du glaubst, dass du dieses Produkt bist. Und damit bist du in der Fessel der Evolution gefangen. Weil du daran glaubst, dass du in der Beschränkung des in der Vergangenheit Gelernten bist. Dass du nur Wissen hast, welches du dir angeeignet hast.
Und dein Wirkungskreis sich darauf beschränkt. Doch diese, deine Beschränkung ist nicht durch deine dir als das Wesen, welches du bist, dir innewohnende Fähigkeiten beschränkt, sondern durch die Fähigkeiten, als welche du dich in dieser Form des Menschen beschränkt glaubst.
Wo du im Vermeinen bist. In einem absoluten Glauben bist, dass du das bist, was du mit deinen Sinnen wahrnimmst. Jedoch, ich sage dir, du bist in eine Zeit der Umwälzung gekommen. In eine Zeit welche das Potential hat, dir und deinen Geschwistern eine Klarheit zu bringen.
Euch zu befähigen, euer Universum als das zu verstehen, als welches es ein Fundus an Möglichkeiten ist, die Realität zu betrachten. Als ein Spielzimmer, wo du mit deinen vielen Geschwistern euch eine Begebenheit zusammenstellen könnt, nach eurem Gutdünken.
Selbst der Fundus ist nicht begrenzt. Ein jedes kann Neues hinzufügen. Jedoch, in diesem Fundus, in diesem morphogenetischen Feld ist alles noch da, ein jedes Spielzeug, welches je Verwendung gefunden hat und Verwendung finden wird.
Als eine Zwischenversion, als ein Baustein für weitere Spielvarianten verwendbar. Und so ist es in dem, welches du als Evolution vermeinst, erst ein ganz kurzer Augenblick her, dass du Existenzen gelebt hast, als Tier, welches sich einfach nur ernährt, indem es sich das Nächststehende einverleibt, und damit Artgenossen durchaus einen grösseren Anteil am Speiseplan haben konnten, je nach der Art der damals aktuell gelebten Spezies.
Mit der Zeit kam mehr und mehr der Wunsch auf, die schmerzvolle Erfahrung des qualvollen Dahinscheidens hinaus zu zögern. So, dass es nun Abmachungen und Zusammenschlüsse gab. Wer gleichen Aussehens war, wurde verschont. Und so kam es automatisch dazu, dass es Rudelbildung gab. Andersartige wurden verspeisen, gleichartige verschont. Um dann sogar als Gruppe gemeinsam Nahrung zu beschaffen.
Dieses als eure Errungenschaft, als Erfolgsmodell verfeinert, ist bis zum heutigen Tag das weiterentwickelte Modell, welches ihr als Evolution glaubt. Jedoch, beachte, dass es zwei ganz wichtigen Aspekt gibt, welche in diesem Modell eine grosse Veränderung bringen.
Es gibt solche, welche den Artgenossen in Momenten, in denen sie sich unbeobachtet fühlen, dennoch sich einverleiben. Und es gibst solche, welche die Beute, sobald sie sich zeigt, für sich beanspruchen.
Oder Beute vor den Artgenossen verstecken oder offen beschützen, um sich den Hunger, sollte er sich denn zeigen, sofort stillen zu können. Und dann bereits Vorsorge für die Zukunft treffen. Im Glauben, dieser Körper zu sein, im Verlangen den eigenen Fortbestand zu sichern. So, dass eine Fortpflanzung zu einem grundlegenden Thema aufgekommen ist.
Wobei das Wort Pflanze darin enthalten ist. Die Pflanzen sich jedoch in einer anderen Art des Bewusstseins nicht nur bilden, sondern auch leben. So wurde als Tier ein Konzept des Pflanzenreichs verwendet, welches in einem anderen Verständnis der Zeit, ganz anders agiert.
Und diese beiden Konzepte treffen heute in einer ganz eigenen Art aufeinander, als dass alles eng und knapp wird. Wenn durch Erbschaft alles auf die Nachfolgenden aufgeteilt wird, und es an der Zahl mehr der Nachkommen gibt, wird das Eigentum eines Jeden immer kleiner.
Wenn eines alles erhält und die anderen der Familie nichts, führt es dazu, dass in wenigen Generationen die meisten nichts haben und wenige aus deren Sicht ganz viel. Jedoch, diese Wenigen in der Angst sind, dass die Vorsorge dennoch nicht für lange reicht.
Und ebenso in der Angst sind, dass es solche gibt, welche einfach zugriefen und ihnen die Vorräte nehmen könnten. Die Erfahrung ist da. Jedoch in einem Unbewussten. Und in der heutigen Zeit kommt genau dieses hervor.
Weil in einem Teil etwas viel Wirkungsvolleres aus dem Unbewussten euch allen ins Bewusstsein kommt. Es ist, als ob das Wissen darum, dass der Hunger gestillt wird, indem Nahrung aufgenommen wird, zu dir kommt.
Es hat zur Folge, dass dies aus einem Bereich kommt, welcher weit unterhalb des Bereiches liegt, als die Spielsachen liegen, welche ihr als die einstmalige tierische Existenz verwendet habt.
Die Erinnerungen an die frühesten Zeiten eurer Evolution. Als ein jedes gegen jedes sich ernährt hat. Diese Zeit wird von dieser uralten Erinnerung durchbrochen und als wie ein Zugang vermischt sich Wissen daraus in einer enormen Geschwindigkeit mit der heutigen Zeit und den darin aufgebauten Strukturen.
Was zur Folge hat, dass die aktuellen Umwälzungen nicht nur heftiger sind, weil sie an den Grundfesten eine Veränderung erfahren, sondern auch viel schneller voranschreiten. Dies deshalb, weil die noch neuen Konzepte nicht zu funktionieren scheinen und ein Ersatz erforderlich wird.
Solche Punkte gibt es in der Geschichte immer wieder. Es sind extreme Kompressionen. Wo immer etwas Neues entsteht, weil eine kleine Minderheit, oft von einem Einzelnen angeführt, eine neue Zusammen¬stellung wagt, welche zu einem Gebilde führt, welches es so noch nicht gab. Die Mehrheit hat aber Angst, und lässt sich davon als wie lähmen.
Entscheidet sich aus dem Wunsch nach Sicherheit dafür, auf alte Konzepte zurückzugreifen. Und diese alten Konzepte sind in der heutigen Zeit das Verständnis des Lebens als Tier.
Diese erste Erfahrung als losgelöstes, ganz eigenständiges Wesen auf der Erde. Und diese, in deinem Zeitverständnis als uralte Erfahrungen verstanden, bringen dir deine Angst in dein jetziges Leben. In das kollektive Verständnis eurer Zeit. In eure Kultur, euren Zeitgeist.
Damit verbunden ist dein Glaube, dass dein Leben so sehr in Gefahr ist. Nicht im aktuellen Augenblick, wenn du nur den genau jetzigen Augenblick leben würdest.
Es ist eine real extrem schwer fassbare Gefahr. Weil die Umstände nicht in der Art sind, dass du hungrige Gesellen um dich hast, welche nur drauf warten, dich zu fressen. Wenn sie nicht nur deshalb zu dir auf Distanz bleiben, um gerade nicht selbst Gefahr zu laufen, von dir als Nahrung verwendet zu werden.
Ja, dieses dir als so weit weg erscheinende Lebenskonzept ist sehr wohl ein Teil deines Denkens. Nur verdrängt und nie ersetzt, einfach verfeinert in der Art, wie es gelebt wird. Und nun, diese Verfeinerungen werden dir, nach einer anfänglichen Euphorie, wieder Angst zeigen. Weil sich diese Verfeinerungen und Optimierungen nicht unendlich fortsetzen lassen.
Doch nun kommt eine Komponente hinzu, welche die Verzweiflung in eurem kollektiven Verständnis heimsucht. Ja, es ist eine Heimsuchung. Wo dieses Wort so sehr euch in Erinnerung ist, durch einen Vorfall wie es sich ausgewirkt hat, als die Pest gewütet hat, euch heimgesucht hat.
Wobei die Heimsuchung nichts ist, als einfach ein alter Wunsch, welcher sich zu manifestieren beginnt. Als Wunsch sich klarer und klarer sich im Bewusstsein zeigt. Veränderungen zusätzlich vorantreibt. Weil die Bereitschaft, anderen bloss Opfer zu sein, stetig abnimmt.
Weil zusehends alle in das Bedürfnis kommen, zu gestalten, zu agieren. Und immer weniger die Bereitschaft haben, den grossen Selbstdarstellern, als eines in der Masse der Statisten, die Kulisse zu sein. In der Hoffnung, in einer fernen Zukunft vielleicht dann doch einmal an der Reihe zu sein, die Statisten für die eigene Kulisse anzuführen.

Gott zum Gruss