Erzengel Gabriel heute

Erzengel Gabriel heute  


Meine Geliebten

Sei diesem deinem heutigen Tag in aller Liebe umfangen. Heute habe ich dir die Liebe selbst mitgebracht. Deine ganze Liebe, in all den Bruchstücken, in allen Ur-Teilen, als welche du sie abgewiesen, weggelegt und in deinem Zorn verbannt wähnst.
Es ist eine lange Geschichte, die du da mit dir herumschleppst. Doch du kannst mit einem Schmunzeln tief aufatmen. Wir gehen sie nicht zusammen durch. In deine Erinnerungen zu schauen, ist ja nur eine der Möglichkeiten, um dieses zu erlösen. Doch deine Erinnerungen sind eigentlich das, was du hinter dir gelassen hast.
Deshalb ist es ja das, was du als Vergangenheit bezeichnest. Es bringt dir viel Leid, wenn du deine Vergangenheit permanent in deine Gegenwart ziehst.
So sehr dir dieses ein Logisches sein mag, wenn du dieses jetzt gelesen hast, wird es dich gleichermassen überraschen, nun den Gedanken zu dir zu nehmen, dass du nichts anderes tust, als ebendieses.
Den ganzen Tag und die ganze Nacht lang. Tag für Tag, Jahr für Jahr. Weil du dich in genau dieser Beschau verloren hast. Als wie in einem Hamsterrad, das du als Käfig, als Gefängnis glaubst.
Nicht mehr in der Freude für das Neue, hast du so viel der Hindernisse vor dir, die du täglich überwindest, dass dir der Tag nicht mehr zur Freude gereicht, sondern dir mehr der Mühsal geworden ist.
Diese Hindernisse, die du im vermeinen bist, dass sie dein Schicksal sind, dass sie Prüfungen sein könnten, oder dass andere gegen dich arbeiten, sind dir aus ebendiesem Trugschluss ein Denkkäfig, aus dem du seit langer Zeit keinen Ausweg gefunden hast.
Nicht jedoch kommst du auf die Idee, diesen Käfig verlassen zu wollen. Du erinnerst du dich nicht daran, wie die Käfigtüre geschlossen ist. Nicht einmal willst du diesen Käfig verlassen, weil dort, wo der Ausgang ist, in deiner Erinnerung deine einstmaligen Dämonen sind. Diese Dämonen, welche du in deiner Vergangenheit als Höllenwächter geglaubt hast.
Nicht einmal eine Tür ist dort. Und die von dir erfundenen Höllenwächter sind vor der Liebe selbst geflüchtet. Im Angesicht der Niederkunft des Jeshua sind sie alle mit einem grossen Geheul jammernd vor dem Licht der Wahrheit geflüchtet.
Jedoch ist das Problem deine Erinnerung. Du bist so sehr im Denken der Schuld, Strafe und Sühne verhaftet, dass du dir die Lebensfreude absprichst in so vielem, welches dir ein Segensreiches in diesem deinem irdischen Leben sein dürfte.
So du es nur zulassen würdest und es dir nicht verbieten würdest. Und so dürfen wir den heutigen Tag begehen. Diese Beschau aus dem Hintergrund heute kurzhalten und den Fokus auf deinen praktischen Tag legen.
Um dich dafür richtig gut vorbereitet zu wissen, kommen wir dennoch auf ein Bild zurück, welches wir uns schon kurz vor Augen geführt haben. Ein Bild, welches erst kurz angesprochen wurde. Nun beschauen wir es doch noch etwas genauer. Weil es etwas ist, das dich seit vielen hunderttausenden von Jahren hindert, diesen Kreislauf zu verlassen.
Nicht, weil du es nicht könntest. Sondern, weil du es nicht mehr weisst, dass es das auch noch gibt. Aber auch, weil du die tägliche Mühsal einer vagen Zukunft vorziehest.
Weil du vermeinst, dir Bruchstücke der Liebe zu erhalten um sicher Liebe bei dir zu haben, als denn diese Bruchstücke wegzugeben, um Platz zu schaffen für die Liebe selbst.
So ist es denn so, dass du, wie du gesehen hast, als du vor dem Jüngsten Gericht warst, haufenweise dieser Bruchstücke der Liebe vorweisest, ja dein ganzes Universum davon, du dennoch ganz und gar mit leeren Händen dastehst.
Weil diese Bruchstücke der Liebe deine wahren Dämonen sind. Weil du im festen Glauben bist, dass dies Liebe sei. Jedoch ist dies nur ein Irrtum, es ist nichts als eine Illusion.
Ja, du bist im Irrtum, dass diese Illusion die Wirklichkeit sei. Und du bist im festen beharren darauf, dass, wenn du nur fest genug daran glaubst, diese deine Realität zu Wahrheit werde. Welch ein Irrtum. Wie willst du aus Nichts etwas machen, das funktioniert ja nicht einmal innerhalb deiner Realität.
So haben wir den Bogen gemacht und sind wieder beim Gedanken deiner Realität angelangt. So wollen wir denn nun ganz tief in deine Vergangenheit eintauchen. Jedoch nicht so, wie sie dir nur schwer zugänglich ist.
Wir gehen nicht in diese Art der Vergangenheit, welche dir in deinem Zeitverständnis als hinter dir liegend ist. Wir gehen in diese Vergangenheit, welche du als deine Gegenwart in deiner Realität glaubst.
Heute ist ein guter Tag. Ein wunderbarer Tag, um Gespenster zu jagen. Wenn du das Potential des heutigen Tages nutzen möchtest, so lade ich dich ein, etwas zu tun, was du schon lange nicht mehr getan hast.
Etwas Neues, Erfrischendes, Spontanes. Ganz anders als die tägliche Routine. Dennoch wird dein heutiges Tagewerk keine Einbusse erleiden und an deinem heutigen Abend genauso erledigt sein, wie an einem jeden anderen deiner Tage.
So geht es wirklich darum, auf Gespensterjagd zu gehen. Und jetzt ist dennoch ein guter Moment gekommen, dass wir uns einem weiteren Gedanken kurz zuwenden.
Als du ein Kind warst, würden wir diesen Gedanken nicht beschauen. Du wärst aus Freude an einer Gespensterjagd längst schon auf dem Dachboden, in einem verlassenen Haus, in einer Ruine. Kein Zaun einer Baustelle hätte dich aufgehalten, eine jede Ritze wäre dir gross genug gewesen.
Und heute brauchst du bereits eine Überlegung, ob dieses denn angemessen sei. Welches Risiko du damit eingehst. Ob du gar deine wirtschaftliche oder berufliche Zukunft aufs Spiel setzen würdest, was die Leute wohl davon halten könnten.
Und was der Überlegungen des Egos aufgestachelt vom Verstand noch der vielen mehr sind. Vor lauter beurteilen, ob dieses oder jenes denn angemessen sei, hast du vergessen, dass du einfach auf das Kommando deines Herzens hören könntest.
Es gibt dir immer ein Gefühl, was angemessen ist, und was nicht. Was dir Leid verschafft oder richtet deinen Fokus auf solches, was dir Erleichterung verschafft.
Jedoch geht es immer um eine Veränderung. Eine Entlastung von Strukturen, die dich bedrücken. Und da hast du deinen Meister der Strukturen gegen dich.
Dein Verstand, der dir dein Ego verteidigt, damit du einen Grund hast, die Strukturen zu verteidigen. Diese Strukturen, die nichts als deine Geschichte gegen die Liebe ist.
So denn wollen wir dieses heute auf eine ganz einfache und praktische Art und Weise angehen. Dir heute Erleichterung verschaffen mit einer ganz einfachen Technik, welche nicht viel von dir erfordert.
Es ist nur nötig denn ein wenig Aufmerksamkeit und Erinnerungsvermögen, Beharrlichkeit durch diesen Tag hindurch. Während du dein ganz normales Tagewerk schaffen wirst, wie einen jeden deiner Tage ebenso.
So geht es heute darum, Auswege zu suchen. Ein jedes Hindernis hat einen Ausweg. Kein Hindernis ist so, dass es dir dein Fortkommen verunmöglicht.
Kein Hindernis ist ein so grosses, dass du es überwinden müsstest. So geht es heute genau darum, zu sehen, dass dein Hamsterrad dir immer nur eine steile Strasse nach oben, eine Anstrengung vor Augen hält.
Jedoch ist so, dass dieses dein Hamsterrad seitwärts den Ausgang hat. So du einen Moment innehältst in deinem unermüdlichen Strampeln, kannst du dein Hamsterrad einfach verlassen und davongehen.
Dieses Bild beinhaltet ganz bewusst die Komponente, dass du weiterkommst, wenn du das Hamsterrad verlassen hast. Es ist ein Bild, das in deiner Realität für deine Realität zur Entstehung geboten wurde von der Liebe, um dir etwas vor Augen zu führen, nicht der Liebe. Die Liebe führt sich nichts vor Augen, sie ist die Wahrheit und muss sie sich nicht vorstellen.
Und heute geht es ganz genau um diese Vorstellung. Ja, du darfst dir gerne heute vorstellen, wie du auf Gespensterjagd gehst. Die Gespenster deiner Vergangenheit zu jagen.
Sei froh wenn es dir heute geling, das eine oder andere deiner Gespenster liebevoll in deine Vergangenheit zu entlassen. In der Art, dass sie dort sind, dort auch bleiben und damit deine Gegenwart unbeeinflusst lassen.
Dies ist deine einzige Möglichkeit, wie du aus deiner Vergangenheit, welche du als deine Gegenwart glaubst und behauptest, in diese Gegenwart kommen, welche die Gegenwart der Liebe ist, die Gegenwart des Heiligen Geistes, dort wo dein Zuhause ist. Das, was es ist und so wie es ist.
Nicht wie du es dir in deiner Vergangenheit als dein Zuhause vorgestellt hast. Als deine Zuflucht vor deinen einstmaligen Dämonen, so dass du heute noch glaubst, dass dieses das Beste ist, was dir je widerfahren ist.
So bist du in der Angst, dass es wieder schlimmer werden würde, wenn du diese Zufluchtsstätte aufgeben würdest. Ich sage dir, dass dies der Irrtum des Hamsterrades ist.
Wenn du dich in einem Bunker einschliessest, magst du vor Unbill geschützt sein. Jedoch, du schützest dich auch vor dem Leben. Und damit vor der Liebe selbst.
So kann dein Leben nur antriebsloser werden und trister dir erscheinen. Weil die Bewegung, diese Komponente der Liebe, im Leben, dann fehlt.
So lass uns nun frisch von dannen schreiten, hohen Mutes und freien Fusses, die Ketten der Sklaverei hinter dir lassend. Heute den Frondienst der Strukturen ignorierend, fröhlich in kindlicher Unschuld, auf Gespensterjagd gehen.
Und, sei unbesorgt, ob du Gespenster findest. Du wirst nichts als Gespenster finden. Alles, was du vor Augen hast, sind deine Gespenster. Doch dies gleich als Antwort, weil diese Frage heute oftmals auftauchen wird, was denn Gespenster sind und was nicht.
Unter der Voraussetzung, dass du dich denn entscheidest, dir diese Abwechslung, dieses Abenteuer, diese Gespensterjagd zu gönnen. So du heute einmal dieses Spiel des Lebens auf diese spielerische Art und Weise anzugehen dir erlaubest. Verbieten kann es dir niemand denn du selbst.
So denn lass uns das Spiel beginnen, und die Gespenster jagen. Das Spiel ist ganz einfach. Es hat wie ein jedes Spiel Regeln. Dieses Spiel ist doch ein wenig speziell, denn es kennt keine Verlierer. Ausschliesslich Sieger.
Selbst dein Verstand wird einen Gewinn davontragen. Wenn du ihn um Strukturen erleichterst, nimmst du ihm ein wenig der Bürde der Verantwortung, was er alles aufrechterhalten muss.
Selbst dein Ego hat einen grossen Gewinn, muss es sich doch gegen weniger des Widerstandes behaupten. So also, lass uns kurz das Regelwerk beschauen.
Es ist ganz kurz. Es gibt nur eine einzige Regel in dieser heutigen Gespensterjagd: Finde die Möglichkeit, ein Hindernis nicht zu überwinden und trotzdem zu dem zu kommen, was du sonst erreichst.
Es geht nicht darum, Erbsen, oder in diesem Fall Gespenster zu zählen, sondern darum, sie zu finden. Ein jedes deiner Hindernisse ist ein Gespenst aus deiner Vergangenheit.
Um es zu sehen, musst du normalerweise nicht in die Vergangenheit gehen. Hast du die Bereitschaft, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass alle deine Hindernisse nur eine Art der Verweigerung der Liebe, eine Zurückweisung der Liebe sind, dann wirst du sie sehen.
Es geht natürlich nicht darum, dass die Liebe dich zurückweist, sondern dass sie genau hinter dem Hindernis ist. Weil du dieses Gespenst als Hindernis davorstellst, damit die Liebe nicht zu dir finden kann.
So gehe hin und beschaue die Gespenster, welche du dir geschaffen hast, aus Glaubenssätzen gegen die Liebe geschaffen, aus Ur-Teilen zusammengebaut.
Gehe hin und beschaue heute deine Gespenster, deine Bilder, deine Vorstellungen. Überall, wo du heute einen Widerstand siehst, ist ein Gespenst, das dich von der Wahrheit abhalten will.
Überwindest du das Hindernis, bist du bereits als wie hinter der Liebe. Weil da schon das nächste Gespenst dir wartet.
Ja, du hast die Herrschaft über viele Gespenster. Deinen Heiligen Geist durch so viele Gespenster ersetzt. So gehe hin und jage sie, hole sie zurück in deinen Geist.
Aus dem du sie verbannt hast. Erlaube ihnen aus deiner Liebe heraus, heute heimzukehren in deinen Heiligen Geist. Gehe hin in deinen segensreichen Tag und finde immer wieder den Ausweg, die Lösung, wenn du wieder im Ansinnen bist, ein Hindernis zu überwinden.
Nicht umsonst hast du dir in diesem Leben einen anderen Namen denn gegeben als Sisyphos. Amen.

Gott zum Gruss